Gut Wilhelmsdorf - Ein Biobauernhof der Extraklasse

Eine Million Liter Biomilch pro Jahr – direkt vor Ort zu Frischmilch und Naturjoghurt verarbeitet: Gut Wilhelmsdorf ist nicht nur ein idyllischer Hof, auf dem sich Tiere und Menschen wohlfühlen; Gut Wilhelmsdorf ist auch ein professionell gemanagter und erfolgreicher Betrieb mit einem klaren Konzept.

Wilhelmsdorf liegt südlich des Teutoburger Waldes in der Bielefelder Senne in der Ortschaft Eckardtsheim. Seit 1995 ist das Gut an die Berger & Schumacher GbR verpachtet, seit 1998 anerkannter Bioland-Betrieb. Die Agraringenieure Johannes Berger und Dr. Ulrich Schumacher haben von Anfang an auf nachhaltiges Handeln gesetzt. Dabei konzentrieren sich die Gutsbetreiber auf die Milchviehhaltung mit Weidegang sowie den Kartoffelanbau. Das Konzept basiert auf der Kreislaufwirtschaft: Pflanzenanbau, Futtererzeugung, Tierhaltung, Verarbeitung vor Ort und regionaler Verkauf.

Bio-frisch und regional

Regionaler Verkauf, um Transportwege zu vermeiden

Die Biomilch vom Gut Wilhelmsdorf wird überwiegend regional verkauft. Keine Selbstverständlichkeit, denn oft stammt die Milch im Supermarkt um die Ecke nicht aus der eigenen Region. Das verringert die Ökobilanz.

Für die Landwirte Berger und Schumacher ist Regionalität daher ein Schlüsselbegriff. Auch im Hofladen und im eigenen Onlineshop können Kunden aus der Region neben Biomilch und dem selbstgemachten Joghurt überwiegend Produkte von regionalen Bio-Partnern erwerben, darunter Brot, frisches Obst und Gemüse, Naturkost, Fleischwaren und Wurst sowie Naturkosmetik.

Ein Renner ist die Wilhelmsdorfer Biokiste: Den Inhalt kann sich der Kunde selbst zusammenstellen oder aber das fertiggepackte Sortiment wählen – inklusive Rezeptideen. Zweimal in der Woche bietet Gut Wilhelmsdorf eine Lieferung frei Haus im Raum Bielefeld und Umland an (www.gut-wilhelmsdorf.de)

Kunden können hinter die Kulissen schauen

Transparenz spielt für das Vertrauen und damit den Erfolg des Betriebes eine wichtige Rolle. Der Hof gibt seinen Kunden ein Versprechen – und zeigt gerne, wie es dieses Versprechen einlöst. Bei regelmäßigen Führungen und am Tag der offenen Tür können Besucher die ökologische Tierhaltung, die nachhaltige Landwirtschaft und die Milchverarbeitung vor Ort erleben. Für viele eine beeindruckende Erfahrung. „Insbesondere bei Schülergruppen merken wir, wie wichtig es ist, die jungen Menschen wieder an den Kreislauf der Ernährung heranzuführen“, so Berger und Schumacher.

Nachhaltigkeit auch bei der Energieversorgung

Eine eigene Biogasanlage erzeugt circa eine Mio. kWh Strom, welcher an die Stadtwerke Bielefeld abgeführt wird. Darüberhinaus wird seit dem Jahr 2000 nicht nur der Hof „versorgt“: Auch einige angrenzende Gebäude profitieren von der regenerativen Energiegewinnung. Als Substrat werden in erster Linie der hofeigene Wirtschaftsdünger und Futterreste genutzt. Das Gärsubstrat, die Biogasgülle, dient als Dünger für die Pflanzen. Ein Beispiel für den optimalen Wirtschaftskreislauf.

Was verbindet mit der Volksbank Bielefeld-Gütersloh?

Die Landwirte Berger und Schumacher sind langjährige Kunden der Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG. „Wie beim eigenen unternehmerischen Handeln ist uns bei unseren Partnern die regionale Nähe wichtig. Die Kundenbetreuer kennen unsere Hintergründe und unsere Geschichte. Schumacher fasst dies so zusammen: „Die Expertise der Fachberater und die spezielle Abteilung für Agrarkunden bei der Volksbank Bielefeld-Gütersloh zeigen uns, dass wir den richtigen Partner gewählt haben. Die Kundenbetreuer haben oft selbst einen landwirtschaftlichen Hintergrund, so spricht man dieselbe Sprache.“