Volksbank gestaltet Kompetenzzentrum in Schildesche neu

Persönliche Betreuung mit digitaler Unterstützung

Bielefeld-Schildesche. Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh wird ihr Kompetenzzentrum an der Westerfeldstraße ab Ende Juli komplett modernisieren und das Bankgebäude für circa 4 Monate den Handwerkern übergeben. In der Umbauzeit steht für die Kunden der Volksbank auf dem Parkplatz ein ganzes Containerdorf bereit, in denen Service und Beratung stattfinden und der SB-Bereich untergebracht ist. Aufgrund des Umzuges in den Containerpark wird die Geschäftsstelle am 26. und 27. Juli komplett geschlossen. Auch der SB-Bereich mit den Geldautomaten ist an diesen beiden Tagen nicht zugängig. Ab 30. Juli findet dann der Geschäftsbetrieb auf der 200 qm großen Containerfläche statt.

Rabea Ott freut sich, den Kunden im Dezember ein ganz neues Bankerlebnis präsentieren zu können: „Es wird jetzt erst einmal einige Wochen etwas unkomfortabel, aber danach werden wir den Kunden Geschäftsräume mit besonderer Atmosphäre und neuester Technik bieten können.“ Die Geschäftsstellenleiterin ersucht alle Kunden um Verständnis, dass an den beiden genannten Tagen die Volksbank in Schildesche geschlossen bleibt und bittet, sich in diesem Zeitraum in den umliegenden Volksbank-Standorten mit Bargeld zu versorgen. In der Umbauzeit wird es weiter Parkmöglichkeiten geben; auch die Kundenschließfächer bleiben begehbar. Einzig der SB-Bereich im Container wird von 23 bis 5 Uhr morgens geschlossen.

Ott, die seit 2 Jahren die Verantwortung für das Kompetenzzentrum Schildesche innehat, ist sicher, dass der Standort an der Westerfeldstraße mit der Modernisierung eine zusätzliche Aufwertung erfährt. „Im Geschäftsstellenkonzept der Volksbank Bielefeld-Gütersloh sind wir ein wichtiges Kompetenzzentrum, denn hier finden unsere Kunden alle Spezialisten direkt vor Ort.“

An dem in den 1970-Jahren als Hauptstelle der ehemaligen Volksbank Schildesche errichteten Bankgebäude wurden vor 16 Jahren die letzten nennenswerten Modernisierungen vorgenommen. Daher finden die Umbauarbeiten jetzt im kompletten Gebäude statt. Vom Umzug betroffen sind insgesamt 18 Mitarbeiter, die für die Privat- und Firmenkundenbetreuung, Baufinanzierungen, Vermögensmanagement und Absicherung zuständig sind.

Rabea Ott und ihr Mitarbeiterteam freuen sich darauf, dass für vertrauliche Kundengespräche die Anzahl der Beratungsräume im Erdgeschoss auf acht aufgestockt werden, denn angesichts komplexer Finanzthemen ist auch der Beratungsbedarf der Kunden gestiegen. Alle Besprechungszimmer bieten dann ein hohes Maß an Diskretion und werden mit digitalen Medien ausgestattet, um anschaulich Informationen und Angebote zu präsentieren. „Hier stellen wir die Bedürfnisse und Wünsche unserer Mitglieder und Kunden in den Mittelpunkt“, erklärt Ott das Konzept. „Die Bankgeschäfte werden in Zukunft in einer gelungenen Vernetzung von persönlicher Betreuung gepaart mit Online- und Mobile-Banking erledigt – analog und digital ist so kein Widerspruch, sondern eine optimale Ergänzung.“

Zusätzlich wird auch ein Banking-App-Stand mit Smartphones und Tablets eingerichtet, um Kunden und Besuchern die neuen digitalen Angebote näher zu bringen. Hier kann jeder die VR-Banking App oder andere Anwendungen an verschiedenen Gerätetypen testen oder sich von den Volksbank-Mitarbeitern die mobilen Möglichkeiten zeigen lassen.

Die Volksbank veranschlagt für den Umbau des 1.100 qm großen Gebäudes ein Investitionsvolumen von einer Million Euro. Alle Gewerke werden von heimischen Handwerksbetrieben ausgeführt. „Das entspricht unserem regionalen Genossenschaftsprinzip, ausschließlich mit Baufachleuten vor Ort zusammenzuarbeiten“, erläutert die Geschäftsstellenleiterin.


Foto: Rabea Ott freut sich auf die neuen Geschäftsräume. Aber auch die Container sind komfortabler, als man denkt.