Bezahlbarer Wohnraum in der Bielefelder Innenstadt

Volksbank investiert in 19 öffentlich geförderte Mietwohnungen

Zeigen die Pläne des Wohnprojektes in der Bleichstraße: (v.li.) Heike Winter (Geno Immobilien), Marie Hauer (Hauer Architekten) und Axel Kirschberger (Volksbank Bielefeld-Gütersloh)

Bielefeld. Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh engagiert sich im öffentlich geförderten Wohnungsbau. An der Bleichstraße in Bielefeld hat sie ein 1.861 Quadratmeter großes Grundstück erworben, auf dem zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 19 Wohnungen entstehen sollen. Der Baubeginn ist bereits erfolgt, die Fertigstellung ist Anfang 2020 geplant. Einmal mehr beteiligt sich die Genossenschaftsbank an aktiver Quartiersentwicklung: aus einer alten gewerblich genutzten Fläche entsteht Raum mit wohnwirtschaftlicher Nutzung.

„In der Entwicklung wurde ein besonderer Schwerpunkt daraufgelegt, dass drei Wohnungsnutzungsarten gleichberechtigt nebeneinander entstehen“, erläutert Heike Winter, Geschäftsführerin der Volksbank-Tochter Geno Immobilien. „Denn hier entstehen Miet-, Eigentums- und öffentlich geförderte Wohnungen“, ergänzt sie. „Denn bezahlbarer Wohnraum ist knapp, nicht nur für Menschen mit geringem Einkommen“, betont Axel Kirschberger, Bereichsleiter „Rund um die Immobilie“ bei der Volksbank Bielefeld-Gütersloh: „Deshalb haben wir uns entschlossen, auch in Mietwohnungen zu investieren, die für mittlere und kleinere Einkommen erschwinglich sind.“

Errichtet werden die beiden Immobilien direkt gegenüber dem Carl-Severing-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung. In dem einen Neubau entstehen acht, in dem anderen elf Wohnungen. Sie sind zwischen 43 und 97 Quadratmetern groß und verfügen über ein bis vier Zimmer. Die Wohnfläche in den viergeschossigen Gebäuden mit Satteldach wird sich auf insgesamt 1.339 Quadratmeter belaufen. Beide Objekte werden voll unterkellert. Die Zufahrt zu den oberirdischen Parkplätzen erfolgt über die Bleichstraße. Mit der Vermietung der Wohnungen soll Mitte kommenden Jahres begonnen werden. Interessenten benötigen einen Wohnberechtigungsschein. „Ein wesentliches Pfund bei der Vermarktung ist sicherlich die nachgefragte gute Lage in der östlichen Bielefelder Innenstadt“, so Geno-Geschäftsführerin Heike Winter. Das Wiesenbad, die Seidensticker-Halle und der Ravensberger Park befinden sich nur wenige Hundert Meter entfernt.

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh ist Bauherr und setzt das Bauvorhaben mit dem Büro Hauer Architekten um. Über die Volksbank-Tochtergesellschaft Geno Immobilien arbeiten beide Partner in der Innenstadt auch bei der Gestaltung des neuen Wilhelmstraßenquartiers zusammen. „Als genossenschaftlich organisierte Bank fühlen wir uns dem Gemeinwohl verpflichtet. Gerade in Zeiten stark angespannter Wohnungsmärkte und steigender Mieten ist es deswegen umso wichtiger, nicht nur in die Quartiersentwicklung, sondern auch in bezahlbaren Wohnraum zu investieren“, sagt Axel Kirschberger.

Insgesamt lässt sich die Volksbank Bielefeld-Gütersloh dieses Engagement
5,5 Millionen Euro kosten. Darin enthalten sind die Investitionen in die beiden Immobilien an der Bleichstraße und in ein weiteres Mehrfamilienhaus mit 14 Wohnungen in Gütersloh.

 

Bild: Zeigen die Pläne des Wohnprojektes in der Bleichstraße: (v.li.) Heike Winter (Geno Immobilien), Marie Hauer (Hauer Architekten) und Axel Kirschberger (Volksbank Bielefeld-Gütersloh)