Volksbank und Geno beim größten Bielefelder Baugebiet beteiligt

Erster Spatenstich zur Realisierung des Quartiers Grünheide

Erster Spatenstich für das neue Quartier "Grünheide": Heike Winter (Geschäftsführerin Geno Immobilien), Michael Deitert (Vorstandsvorsitzender der Volksbank Bielefeld-Gütersloh), Lars Esser-Carius (GF Amandla), Architekt Philipp Fleper und John Gray (Amandla-Gesellschafter).

Bielefeld. Mit dem ersten Spatenstich ist das aktuell größte Wohnbauprojekt in Bielefeld seiner Realisierung einen Schritt nähergekommen: Das Quartier Grünheide umfasst 30 Mehrfamilienhäuser mit etwa 400 Mietwohnungen, von denen 100 öffentlich gefördert werden. Hinzu kommen 30 Doppelhaushälften, 15 Reihenhäuser und neun Einfamilienhäuser.

Geplant ist auch der Bau einer Kindertagesstätte. Das Projekt trage den Titel „Grünheide“, weil etwa 5.000 Quadratmeter der Fläche als Grünfläche ausgewiesen sind. In einem zweiten Bauabschnitt sei studentisches und betreutes Wohnen denkbar.

Hinter dem Projekt, das sich zwischen Jöllheide und Teichsheide auf einer Fläche von fast 100.000 Quadratmetern, erstrecken, steht die Unternehmensgruppe Amandla International aus Unna. „Wenn es gut läuft, sind bis zu zehn Mehrfamilienhäuser im Rohbau bis Ende des Jahres fertig“, sagte Esser-Carius am Donnerstag beim ersten Spatenstich.

Die Erschließung werde auf jeden Fall bis Ende des Jahres abgeschlossen. Mit ersten Erdarbeiten war vor vier Wochen begonnen worden, der erste Bauabschnitt soll in drei Jahren fertig sein. Esser-Carius: „Ich sehe in diesem Projekt die Chance, ein Stück Bielefeld zu bauen. Das flößt Respekt ein, ist eine große Herausforderung und macht Spaß.“

Im ersten Bauabschnitt soll öffentlich geförderter Wohnraum in einem Komplex an der Jöllheide entstehen, im Anschluss daran ein Haus mit freien Mietwohnungen. Auf dem Gelände des ehemaligen Ackers besteht zusätzlich die Möglichkeit, ein zweites Baufeld auf bis zu 20.000 Quadratmetern zu errichten. Dieser Bereich ist aber noch nicht überplant.

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh begleitet als regionale Genossenschaftsbank die Gesamtfinanzierung des Projektes. Ihre Tochtergesellschaft Geno Immobilien übernimmt mit ihrem starken Netzwerk die Vermittlung der Wohneinheiten zunächst im Bereich der Vermietung der Wohnungen und später im Verkauf der Einfamilienhäuser. Gemeinsam treiben Volksbank und Geno viele weitere Bau- und Stadtentwicklungsprojekte voran. Die Volksbank-Zentrale am Kesselbrink, sowie das umliegende Wilhelmstraßen-Quartier wurden erfolgreich revitalisiert und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Das Neubaugebiet „Hollensiek“ in Dornberg am Stadtrand und weitere Projekte, wie etwa am Ostmarkt, an der Werner-Bock-Straße oder am Neumarkt befinden sich im Innenstadtbereich.

Michael Deitert, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Bielefeld-Gütersloh, hat dem Projekt „Grünheide“ schnell sein Vertrauen geschenkt: „Die Nachfrage nach Wohnraum ist ungebrochen. Bielefeld ist eine wachsende Stadt und das Baugebiet Grünheide symbolisch für die offensive Erschließung von Wohnraum. Ich freue mich, dass wir mit Volksbank und Geno Immobilien als starke Partner dieses Projekt mitentwickeln.“

Heike Winter, Geschäftsführerin der Geno Immobilien freut sich auf die nun folgende Vermittlungsarbeit. „Architektur ist im Idealfall immer direkte Auseinandersetzung mit den Menschen“, zitiert sie den amerikanischen Architekten Richard Meier. Für Winter steht dieses Zitat in besonderer Weise für die Entwicklungen in der Region.

www.gruenheide-bielefeld.de